...verschwindet unter Tapeten, Fließen oder Farbe.
Es ist mal wieder viel passiert. Im letzten Post las man noch vom Beginn des Rigipsschraubens, im Heutigen vom bevorstehenden Umzug.
In den letzten Wochen lief alles Schlag auf Schlag, für die Handwerker Hand in Hand. So wurden die Fliesen genau passend zum Tapezieren gelegt und umgekehrt.
Das Treppenhaus, die Flure, das Wohnzimmer und die Küche haben wir von Fachmännern tapezieren lassen. Zum Einen ging dies deutlich schneller und zum Anderen haben sich hier die größten Stolperfallen, Ecken und Kanten, die arg kniffelig waren, verborgen. Das Resultat kann sich sehen lassen.
Die anderen Räume haben wir selbst tapeziert und gestrichen. Dies dauerte länger und war anstrengender, aber die Rechnungen von mir adressiert an Sarah wurden bisher noch nicht beglichen. (Für Umme!!)
An sich würde ich gerne schon Fotos der fertigen Bäder zeigen, allerdings habe ich hierzu noch keine.
So viel kann ich aber schon verraten: Man war dort schon für kleine Mädchen ;)
Um das Haus herum, wurden schon alle Randsteine gesetzt. Sollte genug Geld übrig bleiben, werden wir wahrscheinlich demnächst schon Pflastern.
Damit dies überhaupt möglich ist und da meine treuen Helferlein und ich schon lange kein Fitnessstudio mehr besucht haben, haben wir uns gedacht: Die 27 Tonnen Schotter verteilen wir auch ohne Bagger. Gedacht, gesagt, getan. Den ruhigen Schlaf gab es danach kostenlos!
Vielen Dank an alle, die in den letzten Wochen und Tagen mit und ohne uns für uns geschuftet haben!
Sonntag, 23. Oktober 2011
Dienstag, 16. August 2011
Für Umme
Für umme gab es in letzter Zeit so Manches.
Zunächst legte man bei uns den Estrich. Dies war eine entspannte Zeit, da man ja nicht auf frischen Estrich laufen sollte. Das sagte mir auch der Estrichleger, als ich neben ihm auf dem frischen Estrich stand. Er sagte oder schrie - egal.
So sieht's aus.
Es gibt übrigens wirklich Menschen, die Estrich heißen. Die Geschwister heißen dann wohl Mörtel und Beton.
Nachdem der Estrich lange genug trocknen konnte, fingen wir mit der Lattung an. Diese soll dann den Rigips, also die Zimmerdecke tragen.
Dies ging ganz gut. Bis auf einen Zwischenfall: Ich schleuderte mit ein Putzbrocken bei dem Versuch Platz für die Winkel zu schlagen mitten auf die Pupille. Dort fühlte sich jener Brocken so wohl, dass dieser erst durch einen Arzt rausgespült werden konnte. 2 Tage darauf habe ich dann eine Schutzbrille getragen. Also 2 Tage lang, nicht nach 2 Tagen. Man kennt dieses Verhalten. Für umme: der Brocken und die Behandlung ;)
Hier die Bilder.
Gestern haben wir dann recht spontan und recht schnell einen Raum, das Schlafzimmer, mit Rigips ausgestattet.
Für umme gab es hier den Muskelkater, als wir die Rigipsplatten auf den Dachboden trugen.
Hier die Pixelansammlungen dazu.
Donnerstag, 28. Juli 2011
Heat the Feet

Nun wird es warm...fast. Also rein theoretisch könnte man durch die auf den Boden verlegten Rohre warmes Wasser leiten und das ganze somit als Fußbodenheizung bezeichnen.
Die Fliesen sind auch schon fast alle ausgesucht. Wir suchen nur noch jemanden, der Sie bezahlt. Freiwillige melden sich dann bitte. Tag und Nacht.
Ab Morgen kommt der Estrichleger und, wer hätte es gedacht, legt den Estrich. 2 Tage wird er brauchen - so ist es geplant.
Hier noch die Bilder vom derzeitigen Inneren.
Sonntag, 17. Juli 2011
Man putzt.
Außen und im Inneren wird fleißig geputzt.
Im Inneren arbeiten die Putzer auf Hochtouren daran, die Wände zu glätten. Bisher sieht dies aber recht ordentlich aus.
Sobald der Putzer drinnen fertig ist, kann endlich mit dem nächsten Schritt, der Fußbodenheizung begonnen werden. Ist diese gelegt, folgt der Estrich.
Man plant mit 2 Wochen. Eieiei.
Außen wird zur Zeit die Dämmung für den Putz (am Erker) angebracht.
Sieht gut aus.
Die Solarplatten, 2 Stück, sind auch schon auf dem Dach. Sie laufen noch nicht, mangels Flüssigkeit und Heizungsanlage.
Montag, 4. Juli 2011
Die Donnerbalken

Rein theoretisch könnten wir bereits jetzt mit viel Geschick und Zielgenauigkeit auf die Toilette gehen. 3 Stück davon hängen schon.
Es ist mal wieder viel passiert.
Die Klempner sind mit ihrer Arbeit soweit durch, dass demnächst der Putzer seine Arbeit verrichten kann. Die Elektrik arbeitet sich noch dahin. Aber es wird. Einiges ist zu sehen und man kann sich schon was vorstellen.
Hier die Bilder der Latrinen.
Damit auch entsprechend Wasser, Gemische brennbarer Gase und Elektronen durch das Haus fließen können. haben wir uns rechtzeitig die Hausanschlüsse legen lassen.
Hierher ;)
Was gehört noch zum Dachausbau?
Dämmen.
Schön mit Glaswolle.
Ich zitiere Herrn Lebowski: Bekackt.
Überall klebt die Wolle, fliegt herum und juckt. Nach dem Duschen ist es noch schlimmer. Obwohl man sich erst kalt abduscht. Das scheint aber auch nur ein Märchen zu sein, damit alle, die damit arbeiten und eh schon gequält werden noch mehr gequält werden und erstmal schön kalt duschen gehen. So ein Schmarren!
Aber die Dämmung ist drin. Nun packen wir das ganze noch fein säuberlich in Folie ein.
Hier sieht man wie es aussieht ;)
Montag, 13. Juni 2011
Der Opa auf der Opa-Decke vor dem Opa-Schrank
Der Situation wegen.- Komm'se rein, kann'se rausgucken -
Wir haben die Fenster bekommen. Eins muss noch getauscht werden, der Rest passt.
Für die Garagentür wurde aus Versehen eine Ganzglastür geliefert. Bestellt war eine Glas-/Kunststofftür, wie vorne in der Küche. Ganzglas wäre unpraktisch, wenn man seine Leichen (in diesem Falle die Unordnung) in der Garage verstecken möchte, im Sommer allerdings vor dieser Tür auf der Terrasse sitze. Das Glas wird nun in den nächsten Tagen, Wochen oder Monaten ausgetauscht.
Man wartet.
Hier die Bilder dazu!
Die Elektroarbeiten schreiten voran. Im Obergeschoss werden Kabel gezogen, Stolperfallen verlegt und Lampenkabel genagelt.
Seht her!
Die im letzten Artikel erwähnten Rohre habe ich erneut verlegt. Das eine ist nun aus dem Blickfeld, wenn man aus dem Wohnzimmer schaut, verschwunden und die beiden Anderen so nahe der Wand, wie es eben möglich war.
Hierher!
Zu guter Letzt: Das Garagendach ist fix und fertig!
Montag, 23. Mai 2011
MS Niveau

"Hier spricht der Kapitän. Wir sinken!"
Heute habe ich ein Rohr verlegt.
Die Dachdecker baten mich darum, die Regenrinnen näher an das Haus zu setzen. Damit hatten sie auch vollkommen Recht. Der Abstand hätte nicht so schön ausgesehen und so können die Rinnen direkt am Mauerwerk nach oben geführt werden.
Vom vor dem Bau angekündigten Dauermuskelkater bin ich ja zum Glück verschont geblieben. Morgen wird sehr wahrscheinlich jener vorbeischauen, der sich lediglich mit wenigen Tagen Anwesenheit begnügt. Danke! Der Schotter musste aber zur Seite!
Hier die Bilder.
In der letzten Woche haben wir die Garagentore eingebaut. Das Sectionaltor ist nun auch bis auf den Antrieb drin. Diesen bauen wir jedoch erst nach den Innenputzarbeiten ein, da die Putzer die (ich zitiere jetzt lediglich!!) größten Säue überhaupt seien. Prost Mahlzeit!
Farbige Pixel nahe aneinander gereiht um ein zusammenhängendes Bild zu suggerieren.
Die Schweißbahnen im Erdgeschoss liegen nun auch so gut wie überall. Nur das Gästebad und der HWR fehlen noch. Das Bad war noch besetzt als ich brennen wollte.
Schweißbahnen. Der Name macht immer mehr Sinn, wenn man diese erstmal unter einer Treppe geklebt hat.
Take a look at me, noooooow!!
UND: By the Power of Greyskull - E-Man ist nun endlich da!
Sonntag, 15. Mai 2011
Pfannen!
Das kannst du halten wie ein Dachdecker!Es ist dicht. Am gestrigen Samstag haben wir mit Hilfe des menschlichen Kranes unser Dach eingedeckt. Es lief super und das Wetter hat bestens mitgespielt. Zunächst war es trocken und nicht zu kalt. Der Wind spielte auch gut mit. Doch nur Minuten, nachdem das Dach eingedeckt war, fing es plötzlich an zu kübeln. So viel Regen wie mit Sicherheit dieses Jahr noch nicht herunterkam.
Das Positive daran: Das Dach ist gleich sauber und man konnte nach einer kurzen Trocknungszeit die ganze Pracht der Pfannen sehen.
Hier die Bilder.
Im Anschluss haben wir noch Stützen und Dokaträger weggebracht und danach weiter OSB-Platten auf den Dachboden geschraubt. Letzteres ist nun so gut wie fertig!
Donnerstag, 12. Mai 2011
Das ist ja ein dicker Hund!

Unsere Hausnummer ist da und dank fachkundiger Unterstützung schon "eingeklinkert". Es sieht super aus und der Zeitpunkt ist nahezu ideal. Die Nummer ist nicht zu früh drin, was die Gefahr von Schäden minimiert und nicht zu spät, sodass die Fuger sie mit einfugen können. Ein Traum.
Ich glaube aber, dass unser Nachhaken, wann denn die Platte endlich fertig sei, was gebracht hat. Wer nicht fragt, der bekommt dort wohl nichts. DAS ist ein dicker Hund!
In den letzten Tagen hat man dann noch fleißig den Dachstuhl vorbereitet. Eine Keilbohle angeschraubt, diese Keilbohle wieder abgeschraubt und dann wieder richtig angeschraubt und einmal drumrum ein weißes Glattkantbrett geschraubt. Letzteres ist quasi das Make-Up des Baus - Man braucht es nicht, aber altersbedingte Falten lassen sich leicht vertuschen!
Hier die Bilder dazu!
Zeitgleich zeitversetzt - Am Bau geht das! - haben wir schonmal mit dem Dachausbau angefangen. Auch hier: Mehrarbeit zum lernen: Ich habe Platten angeschraubt, bis mir das Wort "Unterseite" auf der Oberseite auffiel. Alles runter. Dann wieder angeschraubt, bis zur zweiten Reihe, ALLES schief!
Ich habe das ganze dann doch mit fachkundiger Unterstützung angegangen. Zu zweit ist das doch einfacher.
Hier die Bilder.
Freitag, 6. Mai 2011
Wir haben..

Wir haben Fetten betoniert, wir haben Klinker geschleppt, wir haben Folie auf dem Dach, wir haben eine Treppe ins Dachgeschoss, wir haben ein Flachdach, wir haben Traufen geschalt, wir haben Fugen, wir haben einen Apfelbaum gepflanzt,
wir haben viel zu tun, wir sind BAUHERREN.
(In Anlehnung an einen Werbespot einer Duschgelfirma)
Leider, wie immer, haben wir kaum Zeit anderes zu erledigen. Aber wir bemühen uns!
Sonntag, 17. April 2011
Mit mir stünde die Mauer noch immer!

Deutschland wäre zwar politisch vereint, aber physisch noch immer durch eine Mauer getrennt - Der Bohrschlaghammer und ich!
Der zweite Post für Heute. Man kommt sonst nicht mehr dazu!
Damit wir an der Nebeneinganstür in der Küche auch eine Rollade bekommen können und dies nicht mit einem unschönen Aufsatzkasten geschehen muss, musste ich Gestern ein Stückchen der Mauer über dieser Tür wegnehmen.
Das geht ganz leicht mit einem Bohrschlaghammer. Wie Butter aufs Brot, die warme, versteht sich!
Nix da! Es entpuppte sich als tiefgefrorene Butter aus dem Permafrost der Antarktis.
Spaß gemacht hat es. Die Arme lachen noch Heute.
Zuvor haben wir die restlichen Klinker aufs Gerüst geworfen. 6 Paletten sind bestellt.
Sarah hat vorher so ziemlich alleine den Sand zum Klinkern ins Obergeschoss getragen. Eimer für Eimer.
Hier die Bilder dazu.
In eigener Sache: Weiß jemand, wo man sich für die American Gladiators bewirbt - Als Gladiator, nicht als Kandidat? Sarah und ich hätten für das Jahr 2012 noch nichts vor.
The Big Brown Bulk

Die Woche des B-Tons - mal wieder.
In dieser Woche haben wir alle Rähme des Obergeschosses betoniert. Stück für Stück wurden zunächst die Giebel, dann die Innenwände betoniert. Eine Schweinearbeit. Schwer und schmutzig. So liebt man es im Rohbau.
Das soll es soweit aber mit Beton gewesen sein. Außer der Treppe ins Dachgeschoss ist alles, was zu betonieren war, betoniert.
Hier die Bilder dieses Spektakels.
Sonntag, 10. April 2011
Saturnalia

Prost, Herr Bau!
Gestern stieg die Sause der Sausen, die Party auf die man gewartet hat. Unser Richtfest; DAS Richtfest.
Aber zuvor musste noch einiges geschehen. Der Dachstuhl wurde komplettiert, das Zimmer mit der geringen Raumhöhe wurde höher gemacht und ist nun richtig schön.
Kleinigkeiten werden nun erst erledigt, wenn die Maurer fertig sind.
Die Stützen aus dem Erdgeschoss sind verschwunden, diese haben wir ausgebaut und direkt weggebracht. Das war Grundvoraussetzung für das Richtfest. Hätten wir das nicht geschafft, hätte man unter freiem Himmel gefeiert. Das wäre für uns weniger Zeitaufwand und weniger teuer gewesen ;) Nur leider A-Kalt!
Am Morgen des Richtfesttages musste aber noch mal gekotzt, äh, geklotzt werden. Ein Anhänger voller Kies ab ins Obergeschoss. Mit Eimern und Mukkies....2 Stunden laufen, schüppen, laufen, schüppen. Unsere Treppe besteht aus mindestens 218.563 Stufen. Ich habe gezählt!!!
Am Abend stieg dann die Party. Das Richtfest.
Es waren doch recht viele unserer Einladung gefolgt, so wurde das Fest von einer lustigen und feucht-fröhligen Stimmung geprägt. "Wo ist das BIER!!!!!!?".
Super Sache und Danke an alle für Alles.
Hier die Bilder: Dachstuhl, Gerüst und das Richtfest.
Dienstag, 5. April 2011
The Wooden Old Sparky

Ich weiß jetzt, was meine Frau tut, wenn ich um Hilfe rufe!
Gestern und Heute wurde unser Dachstuhl geliefert und aufgebaut. Sieht soweit gut aus. Einen Teil haben wir wohl vergessen zu streichen. Naja, da haben manch andere vor uns schon viel mehr vergessen. Wenn am Wochenende das Gerüst steht, können wir das aber recht einfach beseitigen.
Morgen werden die Zimmermänner aber nochmals antanzen müssen. Eine geschickte Kombination zwischen Architekt, Statiker, Bauherr, Bauaufsicht und Zimmermännern bescherte uns eine Raumhöhe von weniger als 2 Metern im Erkerbereich (da wo ein Flachdach entsteht). Daher hieß es: kleine Kinder, keine Kinder oder Korrektur.
Man hofft auf Morgen und die Zimmerer ;)
Die Antwort auf die Frage von oben: Kamera zücken und mich Fotografieren. Es könnte ja witzig aussehen! :)
Vielen Dank nochmals an den Kranmann, der gütigerweise ein paar Steinpaletten für uns ins OG fuhr!
Hier Die Bilder vom Dachstuhl
Sonntag, 3. April 2011
Das Fitnessstudio

Damit die Maurer nicht ohne Arbeit sind, schleppen wir zur Zeit jeden Abend gefühlte 1.000.000 (in Worten eine Millionen) Steine um und durch das Haus, auf und unter Gerüste und überall hin.
Ich wusste gar nicht, dass es so viele Stellen an einem Haus gibt, wo Steine benötigt werden.
Dafür kenne ich nach dem Hausbau das Haus so gut wie kein Zweiter.
Unsere Idee der Gestaltung der Bögen über den Fenstern haben die Maurer mit Murren und Knurren angenommen, dann aber aus uns nicht ganz unbekannten Gründen doch durchgeführt. Danke, es sieht super aus.
Der Grund: Ich Chef, du nicht!
Hier noch die Bilder. (Die weiteren Bilder vom Klinker stellen wir weiterhin in dieses Album.)
Morgen kommt der Dachstuhl. Ich hoffe, der Zimmermann nimmt es nicht so mit Wortspielen wie ich. In diesem Fall möchte ich erst gar nicht sehen was da morgen auf uns zukommt.
Sonntag, 27. März 2011
All In All It's Just Another Brick In The Wall

Ja, am Donnerstag gegen 7 Uhr wurde der heiß ersehnte Klinker durch eine Spedition geliefert.
Die Zeit weiß ich, da ich auf dem Weg zur Arbeit kurz warten musste, da der LKW, beziehungsweise dessen Entladung in unbestimmten Intervallen die Straße blockierte. Vielleicht war das der Grund, warum der Fahrer die Paletten so positionierte, dass man nicht mehr ohne Klettern auf das Grundstück kam. Eine Linie entlang der Straßenseite.
Vielen Dank dafür.
Ein Fahrer unseres Baustoffhändlers hat dies dann für uns korrigiert und die Paletten übereinander beiseite gestapelt.
Vielen Dank dafür.
Hier die Bilder vom Klinker und dem Gerüstumbau. Die Maurer sollen ja bloß nicht Däumchen drehen.
Gestern, am Samstag, haben wir dann den Dachstuhl gestrichen. Nicht den Ganzen, sondern nur die Dachüberstände. Alles, was man hinterher von außen sehen kann, musste weiße Farbe erhalten. 2 Anstriche waren nötig. Ein Voranstrich und ein Deckender. Von beiden Farben wurden uns 10 Liter verkauft. Gebraucht haben wir jeweils ca. 5 Liter. Aber so haben wir wenigstens noch Farbe um Schäden vom Aufbauen und gegebenenfalls vergessene Teile zu überstreichen.
Hier die Bilder dazu.
Das Titelbild: So lehrt der Lehrer das sichere Sichern einer Leiter. Das hat man uns so gesagt!
Mittwoch, 23. März 2011
Klinkeranker 3000 - Da pack'se dir an' Kopp

Voller Körpereinsatz!
Zunächst einmal: Es ist viel passiert. Leider hat man als selbstbauender Bauherr wenig Zeit hier zu schreiben. Man versucht es aber!
Die Deckenplatte wurde betoniert. Somit hat sie ihre finale Dicke erreicht. Damit auch hier alles leichter von der Hand geht, mussten wir am Tag darauf direkt ausschalen. Das haben wir am Samstag erledigt.
Die Bilder dazu.
Gestern und heute ging es dann weiter mit Schweißbahnen. Diese sollen mir also in Erinnerung, Haut und Haaren bleiben.
Gestern gab es einen spontanen und starken Austritt des Gases an stellen, an denen dies nicht austreten sollte. Das Resultat: Eine Stichflamme und noch weniger Haare an meinem Kopf. Bart, Augenlieder, Wimpern und Kopfhaare litten darunter. Dabei habe ich gar nicht mehr so viele - ob die noch mal kommen?
Danach ging es aber gut von der Hand.
Bis Heute.
Heute meinte mein Kopf zunächst mal halt an einem Klinkeranker zu machen, diese spitzen Metallstäbe an der Hauswand. Darauf hin tropfte ich mir etwas der heißen Schweißbahn auf den Arm. Man muss den Schmerz der einen Stelle mit einem anderen unterdrücken. Leider fiel mir nach dem Verbrennen mit der Schweißbahn nichts mehr ein.
Nicht mein Tag.
Aber immerhin: Die Schweißbahnen sind fertig; und wenn nicht, dann bin ich mit denen fertig. Zusätzlich haben wir heute noch an einer Seite den Rähm betoniert. Morgen kommt die andere Seite.
Hier die Bilder.
Donnerstag, 17. März 2011
By The Power Of Greyskull.

Es kann Strom fließen.
Rein theoretisch.
Heute haben wir die Löcher für die Lampen und die Rolladenmotoren inklusive der Löcher für die dazugehörigen Schalter gebohrt. Damit die Löcher aber nicht vom Beton wieder verschlossen werden und damit die ganze Arbeit für Umme war, haben wir auch gleich mal Kabel reingezogen.
Pünktlich um halb 8 und im Dunkeln waren wir fertig. Mit der Arbeit ebenso.
Hier mal wieder die Bilder.
Morgen wird dann der Beton auf die Platten gegossen. Hoffentlich passt alles, sonst waren Sarah und ich stolze Besitzer eines Geschosses.
Montag, 14. März 2011
"Die passen ja überhaupt nicht"

Gemeint sind die Deckenplatten. Aber dies sei normal...so hört man es auf Baustellen dieser Welt.
Heute wurden jene geliefert. Der Autokran hat, wie schon erwartet, die Straße auf voller breite ausgenutzt um seine Stützen auszufahren und sich in Waage zu heben.
Gegen Mittag war dieser dann fertig. Doch so recht scheint es nicht zu passen. Das machen die schon, sage ich mir, wie zu diesem Stadium des Baus so oft schon.
Vorhin habe ich dann noch die Lampen eingezeichnet. Eigentlich nur Kreuze, damit der Elektriker weiß, wo er Löcher bohren soll. Dies ist zum jetzigen Zeitpunkt noch einfacher, da auf die Deckenplatten noch eine ordentliche Schicht Beton gegossen wird. Durch diese mögen Elektriker nicht bohren.
Hier noch ein paar Bilder!
Sonntag, 13. März 2011
The State Of Affairs
Die Sache mit den Teerpappen - Schweißbahnen.
Da die Garage wie im letzten Post erwähnt fertig betoniert worden ist, mussten nun noch die Schweißbahnen aufgeschweißt werden, damit die Maurer Mörtel und Steine in die Garagenwände wandeln konnten.
Wie man auf den Bildern (Link) sehen kann, wurde zunächst mit Bitumen vorgestrichen und darauf dann die Schweißbahn mit einem Schweißbrenner geschweißt. Ziemlich viel Schweiß in einem Satz; nicht nur dort :)
Den Tag darauf wurden alle weiteren Mauern gemauert.
Bis Donnerstag Nachmittag, dann waren alle Mauern des Erdgeschosses fertig. Inklusive Garage und Stützen für die Deckenplatten. Nun warten wir auf Morgen, Montag. An diesem Tag werden wir das erste Mal die Straße komplett sperren müssen. Ein Autokran und ein LKW werden dies für uns durchführen - Die Deckenplatten werden geliefert.
Leider werde ich nicht dabei sein. Sarah wird aber bis ca. 9 Uhr zusehen und Fotos machen.
Man wird davon erzählen, hören oder hier lesen.
Hier die Fotolinks: Schweißbahnen und das Erdgeschoss
Sonntag, 6. März 2011
In eigener Sache.
Wer entfernt uns den auf dem Bild zu erkennenden Pfock?
Vom Schlappi bis hin zum Bären haben es schon viele versucht und sind gescheitert.
Das hat schon was von Excalibur :) Den Pflock darf man nicht behalten. Ich biete dafür eine Flasche Bier oder Wasser.
Die innen abschließbare überdachte und durch feste Wände umschlossene Abstellmöglichkeit für Fahrzeuge.

Damit diese gemauert werden kann, war Manpower gefragt. Und was für welche.
Gestern, am Samstag, den 05.März 2011 um 7 Uhr ging es los. Ein Berg Kies, unzählige Säcke Zement, Wasser und viel Arbeit stand vor uns. Das ganze sollte nämlich z.z. in die Bodenplatte für unsere Garage verwandelt werden.
Da die Garageneinfahrt zu eng und die Sorge vor einbrechenden Schachtdeckeln zu groß war, wurde dies von Hand erledigt. Mühle für Mühle, Schubkarre für Schubkarre. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.
Gegen 14 Uhr wurde dann die letzte Mühle bereitet und in die Schalung gekippt. Die Bodenplatte ist fertig geworden.
Im übrigen war auch bei der Garagenbodenplatte die Einwirkung des Sonnengravitationsfeldes zu spüren (siehe B-Ton). Nur wurde der Beton nicht, wie erwartet, zur Mittagszeit leichter. Vielleicht ist das der Grund, warum ich nicht Physik studiere.
Hier, wie immer ein paar Bilder.
Dienstag, 1. März 2011
The Earth Missile (Update)

Das Erdgeschoss ist auf dem Weg sich zu stärken um bald die Decke zu tragen.
Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg. Am Montag und Dienstag wurde damit angefangen, das äußere Mauerwerk zu errichten. Mittlerweile kann man mit viel Phantasie und Kenntnis der Pläne das Erdgeschoss und seine Räume erahnen. Ich kann es jedenfalls!
Ein paar Bilder.
(04.03.2010)
Neue Fotos sind online, der Link bleibt gleich!
Die Innenwände stehen fast alle. Morgen in der Früh' kommen noch die letzten Steine. Den Beton für die Bodenplatte der Garage werden wir dann ab 7:00Uhr mit Manpower gießen.
Also dann: Gute Nacht.
Sonntag, 27. Februar 2011
B-Ton

Nicht der Braune von Southpark, nein, Beton. Eine Menge Beton.
Freitag Nachmittag, 16:30 Uhr: Der erste von insgesamt 4 Betonwagen kam etwas frühzeitig und lud sein heiß erwartetes Gut ab.
Auf den Bildern kann man schön sehen, dass wir alle Hand zu tun hatten, jedoch weniger als wir zunächst dachten. Die Betonmischer hatten ein ziemlich langes Rohr dabei, so dass wir nicht nur die 5 Meter überbrücken konnten, sondern so ziemlich in der Mitte der Bodenplatte abladen konnten.
Komischerweise wurde der Beton immer schwerer, von Schüppe zu Schüppe. Aber es wurde ja auch Abend und somit dunkel. (Nachts-ist's-kälter-als-Draußen-Logik). Es kann allerdings auch an Folgendem liegen:
Wenn es Abend wird, dann dreht sich ja die Erde so, dass die Sonne quasi durch die Erde durch "unter" einem liegt. Wie wir alle wissen, dreht sich die Erde um die Sonne. Dies wird durch die Unglaublich hohe Masse und des dadurch erzeugten Gravitationsfeldes der Sonne gehalten. Da sich nun der Beton auf der Erde und somit auch im Gravitationsfeld der Sonne befindet, unterliegt dieser dem Einfluss des Gravitationsfeldes der Sonne. Ergo wird mit jeder Minute die Gravitation in Richtung Boden stärker und somit der Beton scheinbar schwerer. Am leichtesten sollte der Beton somit pünktlich zur Mittagszeit sein.
Am Samstag sollte dann ausgeschalt werden. Sarah hat damit Morgens mit Unterstützung durch Werner angefangen, während ich noch in Münster im Essig lag.
Eigentlich sollte auch schon die Scheißbahn (ha ha), nein, Schweißbahn geklebt werden. Leider war die Platte dafür aber noch nicht trocken genug. Heute regnet es. Na toll. Also wird's vor Morgen nichts damit.
Nur gut, dass man bereits Steine und Fertigmörtel für Montag früh bestellt hat. Also MUSS es eigentlich was werden. Man wird es sehen.
Hier noch der Link zu den Bildern: Link
Donnerstag, 24. Februar 2011
Es wird warm unter den Füßen.

Nach dem Schottern wurde eine Schicht Asche aufgetragen; Die letzte Schicht, die zu den Erdarbeiten zählt.
Heute haben unsere Arbeiter ganze Arbeit geleistet und die Bodenplatte eingeschalt und das Styrodur verlegt. Somit ist die erste Schicht der Dämmung auf Grund, es wird warm...
Es hätte, wenn der Lieferant sich nicht verspätet hätte, schon weitergehen können. So konnten wir dann erst um 18Uhr das Eisen abladen, was dann aber auch der letzte Handgriff des heutigen Tages war.
Morgen soll dann, so der Plan, das Eisen gelegt werden und ab 17:00Uhr (MEZ) eine Menge Beton darüber gegossen werden. Wer Zeit, Lust und alte Gummistiefel hat soll kommen!!
Man soll sich übrigens nicht wundern. Die Bodenplatte für die Garage wird nachträglich gegossen. Das sei einfacher und "man mache es so", glaube ich...
Hier mal wieder ein paar Bilder! Man beachte die selbstgebaute Bauhütte (danke Klaus).
Montag, 21. Februar 2011
Wir haben Schotter ohne Ende.

Heute wurde mit dem Anfüllen mit Sand und der ersten Schicht Schotter begonnen.
Nun kann man endlich normal auf dem Grundstück laufen. Fester Grund.
Die Drainage kommt wohl Morgen mit dem restlichen Schotter und der letzten Schicht, der Asche aufs Grundstück.
Wir sind gespannt.
Der letzte Kipper mit Schotter hat mir übrigens den Heimweg versperrt. 5 Minuten Wartezeit auf der Dattelner Straße!
Aber da warte ich gerne ;)
Weiter Bilder
Sonntag, 20. Februar 2011
Wir können kacken gehen.
Tja. Die Scheisshausrohre und die erste von insgesamt vier Leitungen für die Regenrinnen liegen.
Hier die Bilder
Hier die Bilder
Lough Mud

Der Lehm-See, in diesem Stadium bereits eingemessen.
Am 11.02.2011 sollte es also losgehen. Die ersten Erdmassen wurden zur Seite geschafft und am Samstag darauf die Revisionsschächte für das Schmutz- und das Regenwasser gesetzt.
In der Woche darauf, am Dienstag, den 15.02. kam der Vermesser und maß das Haus inklusive Höhe aus.
Man mag kaum glauben, wieviel Dreck auf einem Grundstück liegen kann, bzw. wie sehr feuchter Lehm an der Kleidung haftet. Da hilft nur trocknen lassen und abklopfen.
Weitere Bilder
Das war vor dem Bau

Unsere Straße wurde so gut wie keine andere in Olfen geräumt. Der Grund dafür lag auf der Hand: Wo sollte die Stadt auch hin mit dem Schnee?
Ganz einfach machte es sich diese in unserer Straße und räumte den Schnee einfach auf unser Grundstück.
Zugegeben: Man hatte bedenken, ob dieser Schneeberg bis zum Februar verschwinden würde, wenn man da an den Winter 2010 dachte.
Aber alle Sorgen waren überflüssig, da sich das Wetter zum guten gewendet hat und der Schnee dahinschmolz.
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